Gründungsurkunde - WIR SIND TIDDISCHE

Wir sind Tiddische
Direkt zum Seiteninhalt
Gründungsprotokoll im Nachhinein angefertigt am 21. Dezember 1937, niedergeschrieben von Albert Bammel. In seiner Originalfassung übertragen am 18. November 1993 von William Wallis.
 
 
Gründungsurkunde
 
 
Der Männergesangverein Concordia Tiddische konnte im Jahre 1936 auf sein 50-jähriges Bestehen zurückblicken. Da über die Gründung sich keinerlei Aufzeichnungen bei den Akten des Vereins befinden, wurde schon seit langem die Anregung gegeben, eine nachträgliche Urkunde anzufertigen. Der jetzige Vereinsführer Hermann Lenz und der Schriftführer Albert Bammel riefen darum am 21 Dezember 1937 die noch lebenden Gründer des Vereins zu sich und ließen sich von diesen über Gründung und Entwicklung des Vereins unterrichten. Vorgenannten welche die Auskunft erteilten waren namentlich:
 
Friedrich Hinkert, Schmiedemeister
 
Karl Peters, Tischlermeister
 
 
„Am 15. November 1886 fand in der Gastwirtschaft von Schröder in Tiddische, eine Gemeindeversammlung statt. Bei diesem Anlass wurden dann in gehobener Stimmung verschiedene Lieder gesungen. Noch am selben Abend gaben Sangesfreudige die Anregung, hier im Ort ein Gesangverein zu gründen. Schon in den nächsten Tagen, am 18. November, wurde dann der Männergesangverein unter dem Namen „Concordia“ gegründet. Vereinsgründer sind Friedrich Siemke, Friedrich Trump, Heinrich Bösche, August Krause, Wilhelm Woltersdorf, Moldenhauer, H. Schnelle, Friedrich Hinkert, Wilhelm Bösche, Heinrich Lütge, H. Specht, Carl Peters, Heinrich Pape und Heinrich Schröder.
 
Zum Präsidenten wurde der Bauer Friedrich Siemke und  zum Kassierer der Bauer Friedrich Trump gewählt.
 
Als Dirigent wurde der derzeitige Lehrer Franke verpflichtet.
 
Zweck und Ziel des Vereins war das Gemeinschaftsleben im Ort zu fördern und das deutsche Lied zu pflegen. In den ersten Singabenden wurde das Lied „Wie ein stolzer Adler“ eingeübt. Durch die gut gesangliche Leitung des Dirigenten und das Pflichtbewusstsein und Pünktlichkeit der Mitglieder, konnte der junge Verein schon im Sommer des Jahres 1887 an einem Sängerfest in Barwedel, ihre bisherige Leistung unter Beweis stellen. Der Ausklang dieses Sängerfestes es war eine gute Übung für den Verein. Von den später eintretenden Sängern sind zu nennen:
 
Heinrich Goes und Heinrich Schulze Nr.  7
 
Genannte berichteten über die weitere Entwicklung des Vereins. Um den Verein einen festen Halt zu geben und die Einigkeit symbolisch zum Ausdruck zu bringen, wurde im Jahr 1898 die Vereinsfahne angeschafft. Den gewählten Wahlspruch „In Freud und Leid zum Singen bereit“ hat der Verein sich auf seine Fahne geschrieben. Unter diesem Satz, hat der Verein gute und schlechte Jahre überstanden. Als Präsident waren in den ersten 50 Jahren mehrere Sangesbrüder tätig.
 
Hervorzuheben gebührt sich den Sangesbrüder Heinrich Schulze Nr. 7, welcher vom Jahre 1898 bis 1929 den Verein als Präsident geführt hat.  Friedrich Hinkert war bis zum Jahren 1919 aktives Mitglied. Heinrich Goes bis zum Jahren 1924. Das Steuer ist unser Vereinsgründer aus ihren Mythen Händen geglitten. Darum rufe ich euch, die ihr heute den aktiven Teil des Vereins Seite zu, verwaltet und fördert das Werk eurer Väter damit der Männergesangverein nicht nur im Orte, sondern weit über die Ortsgrenzen hinaus seinen guten Ruf bewahrt.“
Zurück zum Seiteninhalt