Weserfahrt - WIR SIND TIDDISCHE

Wir sind Tiddische
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Ausflugsfahrt vom "Gem. Chor Concordia" Tiddische
am 21.09.2018
Streckenverlauf der Fahrt >>>HIER KLICKEN<<<

Dieses Mal wurde das zweitgrößte Bundesland nicht verlassen.
Es ging Richtung Nordwesten. Um genauer zu sein, zuerst nach Verden (Aller) für eine Aller-Weser Ausflugsfahrt inklusive Grillbuffet und danach ging es nach Warpe im Landkreis Nienburg/Weser (Einwohnerzahl vergleichbar mit Tiddische) zum Bünkemühler Hof.

Die Abfahrt
Überpünktlich stand Busfahrer Otti am vereinbarten Platz am Landhaus Leyer.
Nach und nach trudelten die ausflugshungrigen Chormitglieder und Freund dieser Ausflüge ein und suchten sich im recht komfortablen Reisebus ihren Platz.
Um 9 Uhr startete die Fahrt Old School über Land Richtung Bremen.
Kaum losgefahren verteilten schon Monika Bartels (stellvertretend für die verhinderte 1 Vorsitzende Ines Bachmann) und Doris Jehnert diverse sündige Leckereien.
Um den Landratten den richtigen Nährboden für die spätere Schifffahrt zu geben, gab es dann auch für alle den guten Rotkäppchen.
Wie man das von guten Reisebusfahrern -insbesondere von Otti- kennt, erzählte er Interessantes über Orte, Gebäude und Gegenden, die auf der Fahrt begegnet und durchstreift wurden.

Gegen 10:50 Uhr gab es dann an der Raststätte Allertal Ost einen 15-minütigen Zwischenstopp.
Für einige ging es dann Richtung Toilette, da angekommen meinte man, ganz Deutschland hätte in diesem Moment dasselbe Bedürfnis.

Kurzstopp beendet weiter auf die A7 dann auf die A27.
Nach knapp 50 Minuten war Verden erreicht.
Nach kurzer Fahrt durch Verden, vorbei an dem Stadion Berliner Ring wo gerade die Bundessiegerprüfung für Schäferhunde inklusive Qualifikation für die Weltmeisterschaft stattfand ging es direkt mit dem Bus auf die Reeperbahn.
Von dort aus waren es dann noch ca. 100 Meter Fußmarsch bis zur Anlegestelle, wo bereits das Kreuzfahrtschiff oder auch Fahrgastschiff "MS Stadt Verden" wartete.

Trockenen Fußes ging es dann gegen 12 Uhr über die Gangway auf das Schiff.
Dort wurden dann die Fahrgäste von dem Kapitän und seiner Crew bereits erwartet.
Als alle Seewölfe ihre Plätze eingenommen hatten, wurde das Schiff durch jahrzehntelange Erfahrung des 24-Jährigen Kapitäns aus dem Anlegehafen manövriert.
Zuerst flussabwärts ging es dann nach einer Drehung des 28,5 m langen Schiffes Richtung Weser.
Kurz nach Ablegen gab es nicht nur Wasser unter dem Schiff, sondern auch von oben.
Der angekündigte Regenschauer gab sodann sein Stelldichein.
Dies störte aber kaum, da das Schiff über zwei geschlossene Decks verfügte, das untere Deck war komplett geschlossen und das Oberdeck teile sich in Freideck und Panoramadeck auf.

Der Schiffskoch hatte bereits vor Abfahrt den Grill scharf gemacht, wo er Steaks, Bratwürstchen und Krakauer zubereitete.
Nachdem auch das Salatbuffet und weitere Beilagen bereitstanden, holte sich die teils hungrige Meute ihre Tagesration ab.
Für den Durst stand eine große Auswahl an Getränken zur Verfügung.
Veltins Bier vom Fass sowie regionales Bier und andere Getränke wurden in der Schiffsbar ausgeschenkt.
Der Kapitän erzählte zwischenzeitlich einiges über Land und Leute.
Die Zeit verging doch wie im Fluge, nach einer knapp zweistündigen Ausflugsfahrt begaben sich dann alle Richtung Reisebus.
Während der ca. einstündigen Fahrt zum Bünkemühler Hof drehte Petrus dann auch den Wasserhahn wieder zu.
Dort angekommen wurden bereits alle von der Familie Derboven, die den Hof seit 1961 betreiben, erwartet.

Nach einer Einführung durch Cathrin Derboven im Hofcafé über das zeitliche Geschehen und dem Ablauf des Hofes ging es weiter zur Besichtigung der Ställe und Melkanlagen.
Ausführlich wurden dabei Tätigkeiten mit den über 500 Tieren geschildert.
Jedes dieser Tiere hat durch den täglichen Umgang mit ihnen seinen eigenen Namen und wird von allen auf dem Hof lebenden Familienmitgliedern und Mitarbeitern erkannt.
Hier steht in erster Linie das Wohlbefinden der Tiere im Vordergrund.
Dies ist auch Voraussetzung für eine hohe Ertragsleistung.
Ein Großteil der Tiere werden dreimal täglich in einem 20er Swing-Over Melkstand gemolken,
um auf eine überdurchschnittliche Milchmenge von 35 Liter zu kommen.
Der ganze Hof, samt der in bereits dritten Generation lebenden Familie, hat sich sehr transparent gezeigt.
Hier treffen Liebe zur Arbeit und Kompetenz aufeinander.

Nach der ausführlichen Schilderung ging es wieder in das Hofcafé.
Dort war bereits Kaffee und Kuchen bereitgestellt.
Auch wurde jedem Besucher ein Stück Torte serviert.
Während des Aufenthalts im Hofcafé wurde ein Bericht vom RTL Nord Regionalprogramm über die Hofkäserei gezeigt.
Danach gab es eine Auswahl an Käsesorten aus der hauseigenen Hofkäserei zur Probeverköstigung.
Kurz vor Ende des Aufenthalts, haben sich viele Gäste am Verkaufstresen des integriertem Hofladens mit den verschiedensten Käsesorten eingedeckt.

Nachdem das letzte Käsepaket im Bus verstaut wurde, ging es Richtung Heimat.

Auf der gemütliche Rückfahrt fielen dann doch dem einen oder anderen die Augen zu.
Wie vorangekündigt kam der Reisebus kurz vor 20 Uhr vor dem Landhaus Layer an.
Trotz des interessanten und schönen Ausfluges, waren dann doch alle glücklich wieder zuhause zu sein.

Michael Krupke, 22.09.2018


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