2_MGT - WIR SIND TIDDISCHE

Wir sind Tiddische
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Das 2. Mehrgenerationen-Treffen in Hoitlingen

Mehr Gäste als erwartet kamen zum 2. Mehrgenerationen-Treffen am 03.03.2019 dieses Mal in Hoitlingen.
Man kann davon ausgehen, dass die große Anzahl an Tiddischern vom unerwarteten Erfolg des letzten Treffens am 20. Januar im Landhaus Leyer eine große Rolle dabei gespielt hat.
Mitorganisator Fredi Trump begrüßte alle Gäste aufs Herzlichste.
Er schilderte in seiner Begrüßungsansprache den Ablauf der nächsten Stunden und gab danach das Wort an unserem Bürgermeister Wieland Bartels.
Auch Wieland war über die Anzahl der Anwesenden erfreut.
Beiläufig erwähnte er, dass der Kaffee von der Gemeinde gesponsert wurde.
Auch, dass er gerne, wie beim letzten Mal am 20. Januar in Tiddische, der Veranstaltung beigewohnt hätte, doch er hatte leider andere Verpflichtungen.
Nach dem ausgiebigen Kaffee trinken und dem herrlichen Kuchengenuss, der übrigens von Ortsansässigen und den Organisatorinnen und Organisatoren zubereitet wurde
ergriff Michael Krupke das Wort und erläuterte den Gästen den Ablauf des darauffolgenden Bingo-Spiels.
Zu Beginn des Spiels erklärte er den Anwesenden im Saal, den traurigen Grund, warum er eigentlich gar nicht an diesem Treffen teilnehmen wollte.

Hier die Begründung:
„Ich heiße Michael Krupke, bin 52 Jahre alt und wohne seit 2 Jahren in Tiddische.
Es tut so gut in so viel strahlende Gesichter zu schauen das könnt ihr euch gar nicht vorstellen.
Ich hatte in den letzten zwei Jahren eine unglaublich schwere Zeit, aber ich kann da erst heute drüber reden ... ich weiß gar nicht wie ich das erklären soll ... aber mein Arzt meinte, es sei gut für mich darüber zu reden.
Ich habe eine Frau sitzen lassen ...es war weiß Gott nicht einfach!!! Es war die erste Frau mit der ich vor vielen vielen Jahren zusammen gezogen bin und es war auch nicht so, dass die Frau mich nicht geliebt hätte ... aber es klappt einfach nicht, wie soll ich sagen es waren sozusagen unüberbrückbare Differenzen.

Sie war immer für mich da -Tag für Tag und und Nacht für Nacht- sie hatte wirklich immer recht, sie war auch nicht verkehrt jedoch sie klammerte und für mich ging das auf keinen Fall.
Ich kann mich noch ganz genau erinnern, es war heute vor 2 Jahren am 2. Weihnachtstag, da sagte ich zu ihr
„ ...es geht nicht mehr, ich muss hier raus“ ... ich nahm meinen ganzen Mut zusammen und mein Herz in die Hand und schrie „ICH ZIEHE AUS                                   ...MAMA“.“

Anmerkung der Redaktion:
Wie wir in Erfahrung bringen konnten, schmiss seine Mutter noch am selben Tag eine Mega-Monster-Party.
Dies erwähnte Michael Krupke in seinen Schilderungen unverständlicherweise nicht.

Alaaf und Helau…
anlässlich der Faschingstage verlief der 2. Teil diese Treffens weiter in "Karnevalsmanier".
Krupke erzählte während der Zahlenziehung immer wieder Anekdoten aus seinem erfundenen Leben wie z.B.
„Da sollte ich noch schnell abends zum Edeka was einkaufen und wen treffe ich da, einen guten alten Freund. Er sagte zu mir, „kommen lass uns auf ein kleines Bierchen in die Kneipe nebenan gehen“. Dabei ist es natürlich nicht geblieben es wurden zwei drei vier ganz viele. Irgendwann habe ich mich noch ins Auto gesetzt und es sollte so kommen wie es gekommen ist ... ich wurde von der Polizei angehalten ... ich noch schnell ein Kaugummi reingeschoben und da war der Polizist schon an der Scheibe und verlangte nach meinen Papieren. Er sagte zu mir, „na wo wollen Sie denn hin her Krupke“ ... ich sagte ihm, „ich möchte zu einem Vortrag über die gefährlichen Auswirkungen von zu viel Alkohol, Nikotinmissbrauch und Schlafentzug“ ... darauf fragte der Polizist, „wo gibt’s denn so ein Vortrag um vier Uhr morgens“ ... ich sagte zu ihm „zuhause Herr Wachtmeister, zuhause

Die Stimmung war sehr gut, teilweise euphorisch … zumindest bei den Tiddischern, einige Hoitlinger fragten sich immer noch „Wer ist eigentlich dieser Heizdeckenverkäufer, der versucht lustig zu sein …wurde er aus Mitleid in die Tiddischer Gemeinschaft aufgenommen … Aussehen kann es nicht gewesen sein und Intelligenz oder Niveau war es auf gar keinen Fall“. Einige Hoitlinger sprachen sogar vom Untergang des geliebten Nachbardorfes durch diese Person.

Naja, hauptsachte der Kuchen und die Torten waren lecker und man hatte bald seinen wohlverdienten Preis in der Hand.
Der Saal war einladend dekoriert und die Gewinne konnten sich sehen lassen.
Und das Allerschönste war, man konnte sich seinen Sitznachbarn aussuchen, ...bei der Verwandtschaft, wo man das manches Mal möchte, geht das ja bekannterweise nicht.

Was mich persönlich betrifft, ich wurde von einigen Angehalten, in diesem Artikel auch mich selbst zu erwähnen, was ich beim letzten Artikel über das 1. MG-Treffen nicht getan habe.
Wer erwähnt sich schon gern selbst. Aber ich möchte den Wünschen nachkommen und schreibe dieses Mal zum Ersten und sogleich letzten Mal in so einem Artikel über mich.





Jetzt nochmal ein kurzes, ehrliches und ernstgemeintes Fazit:
Es waren mehr Gäste aus beiden Orten als erwartet.
Dafür bedanken sich herzlichst alle Hoitlinger und Tiddischer Organisatorinnen und Organisatoren.
Ich denke, ich spreche auch im Namen der Gäste wenn ich sage, „Danke für die im Vorfeld gemachte Arbeit der Organisatorinnen und Organisatoren „Preise organisieren und einpacken, dekorieren, Kuchen und Torten backen, Abhol- und Bring-Dienste und und und…“
Es wird dieses Treffen voraussichtlich einmal im Jahr geben. Im Wechsel Tiddische, Hoitlingen.
Dieses Mal konnten die Gäste anonym Kritiken und Wünsche aufschreiben.
Unter anderem waren dies: Rommé spielen, gemeinsam Lieder singen, das Treffen alle 3 Monate zu veranstalten, Kniffel spielen oder Kuchen bzw. Torten prämieren und mehr Zeit zum miteinander Reden.

Nach der Umfrage kam von der Organisatorenseite der Vorschlag, es mal mit einem Spieletag/Nachmittag zu probieren.

Auch dieses Mal ging der Spendenhut rum und es kamen insgesamt 200 Euro zusammen.
Dieses Spendengeld geht wieder an das Hospiz in Wolfsburg für die Kinder dort.
DANKE an allen Spendern!!!

Wie es sich hier wiedermal zeigt, es finden sich immer wieder Bewohner/Mitmenschen, die für andere da sind. Deren größter Lohn ist die Teilnahme an Veranstaltungen jeglicher Art.




Die genauen Zahlen des MGTim Einzelnen:
Hoitlinger: 21 Gäste
Tiddischer: 23 Gäste
Insgesamt gemeldet waren 48
4 sagten aus Krankheitsgründen ab
Mehr Preise als Teilnehmer
9 Kuchen und Torten insgesamt (5 aus Hoitlingen, 4 aus Tiddische) (Eine hat leider den Weg nach Hoitlingen nicht gefunden)
200 Euro an Spenden!!!

Zu danken ist folgenden Personen in alphabetischer Reihenfolge:
dem ältesten junggebliebenen Teilnehmer Detlef Ahrens (88),Doris Jehnert, Dorthe Berlinecke, Fredi Trump, den vielen Gäste die Anwesend waren, noch mehr den Gästen die nicht Anwesend waren, aber durch ihre Steuern den Kaffee sponserten ;-), dem einzigen Italiener, der jüngsten Teilnehmerin Caroline Gabka (27), den Kuchen- und Tortenbäckerinnen- und bäckern, Margret Trump, Monika Bartels, Peter Zur, all diejenigen, die darüber Positiv berichten, auch all diejenigen, die nicht Positiv darüber berichten und somit Gäste anlocken, die sich dann selbst von dem erzählten Chaos überzeugen wollen, Regina Hunold-Gabka, Sabine Schrader, Siegrid Neubert,  den ganzen Spendern der Preise und den Geldspendern Vorort,  Swetlana Röhl, dem Team des DGH, Wieland Bartels und allen ungenannten!!!



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