Skat & Kniffel 2025 – Wenn Würfel schreien und Skat schweigt
Dieses Jahr durfte der SV Teutonia Tiddische wieder das Skat- und Kniffelturnier ausrichten. Und wie immer zeigte sich: Zwei Spiele, ein Raum – aber keinerlei Gemeinsamkeiten außer Tischen, Stühlen und zunehmender Realitätsverzerrung.
Nach der Regelerklärung – für einige reine Formsache, für andere eher ein gut gemeinter Vorschlag – ging es los.
Im Skatbereich herrschte sofort Totenstille. Eine Atmosphäre, in der selbst Husten als grober Regelverstoß galt. Jeder Stich wurde seziert, jede Miene analysiert, und wer einmal falsch saß, wusste: Das wird ihm bis mindestens 2027 vorgehalten.
Am Ende setzte sich Andreas Hoffmeister durch und holte sich Platz 1 im Skat. Unspektakulär, emotionslos, effizient. Kein Jubel, kein Grinsen – so sehen Sieger aus, die genau wissen, was sie getan haben.
Am Ende setzte sich Andreas Hoffmeister durch und holte sich Platz 1 im Skat. Unspektakulär, emotionslos, effizient. Kein Jubel, kein Grinsen – so sehen Sieger aus, die genau wissen, was sie getan haben.
Dann der Kniffelbereich. Oder wie Außenstehende sagen würden: kontrollierter Kontrollverlust.
Hier wurde nicht gewürfelt, hier wurde performt. Würfelrituale grenzten an religiöse Handlungen, Beschimpfungen richteten sich wahlweise an Mitspieler, Würfel oder höhere Mächte. Jeder Sechser wurde gefeiert, jede Eins als persönlicher Affront empfunden.
Hier wurde nicht gewürfelt, hier wurde performt. Würfelrituale grenzten an religiöse Handlungen, Beschimpfungen richteten sich wahlweise an Mitspieler, Würfel oder höhere Mächte. Jeder Sechser wurde gefeiert, jede Eins als persönlicher Affront empfunden.
Und natürlich: der Hoitlinger Tisch.
Seit Jahren unverändert, seit Jahren unbelehrbar. Während andere spielten, wurde dort gebaut. Getränketürme aus fast alkoholfreien Getränken wuchsen in Höhen, die jedem Bauamt Schweißperlen beschert hätten. Warum fast alkoholfrei? Weil man sonst irgendwann nicht mehr weiß, ob man gerade kniffelt oder Jenga spielt.
Seit Jahren unverändert, seit Jahren unbelehrbar. Während andere spielten, wurde dort gebaut. Getränketürme aus fast alkoholfreien Getränken wuchsen in Höhen, die jedem Bauamt Schweißperlen beschert hätten. Warum fast alkoholfrei? Weil man sonst irgendwann nicht mehr weiß, ob man gerade kniffelt oder Jenga spielt.
Mitten in diesem Chaos blieb Anne Hartig bemerkenswert unbeeindruckt. Kein Drama, kein Theater, keine Zauberformeln – einfach Punkte.
Am Ende folgerichtig Platz 1 im Kniffel. Wer so ruhig bleibt, während um einen herum Türme wackeln und Mitspieler verzweifeln, hat den Sieg schlicht verdient.
Dank der Theken-Crew des SV Teutonia Tiddische lief die Versorgung reibungslos. Niemand verdurstete, niemand verhungerte – höchstens die Hoffnung mancher Teilnehmer auf einen Podestplatz.
Fazit:
- Skatspieler gingen geistig erschöpft nach Hause.
- Kniffelspieler emotional.
- Der Hoitlinger Tisch vermutlich mit Bauplänen im Kopf.
Ein Turnier, wie man es erwartet – laut, leise, absurd und genau deshalb jedes Jahr wieder Pflichtprogramm.
Hier die Ergebnisse:
Ergebnisse Kniffel
Ergebnisse Skat